Hand-Fuß-Mund-Krankheit bei Babys

22. Februar 2013

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist vielleicht nicht so weit verbreitet wie eine Erkältung, aber durchaus auch eine ernstzunehmende Kinderkrankheit. Zwar ist die Viruserkrankung meist harmlos, aber durchaus sehr unangenehm.

BabyDie Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird ausgelöst von den Coxsackie-A-Viren, welche auch andere Erkrankungen auslösen können wie beispielsweise Sommergrippe oder Hirnhautentzündung. Übertragen wird die Hand-Fuß-Mund-Krankheit durch Tröpfcheninfektion wie beispielsweise durch Husten oder Niesen oder auch durch Schmierinfektion. Mangelhafte Hygiene bei Nahrungsmitteln oder Trinkwasser tragen ebenso zur Verbreitung bei wie ungewaschene Hände.

Wie sehen die Symptome aus?

Es bildet sich auf der Haut ein lästiger juckender, roter Ausschlag. Dieser wird später zu weißgrauen Pusteln. Gleichzeitig bilden sich in der Mundhöhle Bläschen und Aphten.

Manchmal sind zudem auch die Bindehäute betroffen. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird meist von Schwindel und Fieber begleitet.

Was gibt es für eine Therapie?

Prinzipiell sollte man an die Selbstheilungskräfte des jungen Körpers glauben, denn der Körper schafft den Kampf gegen die relativ ungefährlichen Viren von ganz allein. Die Symptome können allerdings gelindert werden mit  einer schmerzlindernden und entzündungshemmenden Tinktur. Auch Kamille, Thymian und Melisse zeigen gute Wirkung auf die Pusteln.

Besonders viel Trinken ist in der Krankheitsphase auch sehr von Vorteil. Ansonsten kann man mit einer Heilung innerhalb von acht bis zwölf Tagen rechnen.

Bild: Andrea-Damm/pixelio.de

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